"Mit mir gibt es keine Straßenumbenennungen "

Veranstaltungen

Am Dienstag, 16. März, wurde der Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 16. November 2009, eine Veranstaltung zur Kolonialen Erinnerungskultur einiger Straßennamen in Ehrenfeld durchzuführen, umgesetzt. Über 300 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Bezirksbürgermeisters Josef Wirges in die Aula der Eichendorff-Realschule Dechenstraße.
Bei den Straßen handelte sich vor allem um die des "Chinesen-Veedels" Iltisstraße, Takustraße und Lansstraße, sowie um die Wißmann- und Gravenreuthstr.

Im Vorfeld wurde viel über Straßenumbenennungen spekuliert, die von Grünen und Stadt-Anzeiger transportiert wurden. Wohl auch deshalb war der Raum so gut gefüllt.
Der Abend gestaltete sich druch einen Vortrag der Afrikanistik-Professorin der Universität zu Köln, Frau Bechhaus-Gerst, mit anschließenden Statements des Podiums. Dieses wurde besetzt durch den Geschäftsführer der Ehrenfelder Genossenschaft, Herr Potschka, den Präsidenten des Karnevalsverein "Ihrefelder Chinesen", Herr Nägele, sowie den Vorsitzenden der Ehrenfelder Bürgervereinigung, Herr Maubach. Viele von ihnen trugen zu einer sachlichen Diskussion um den Erinnerungsprozess der deutschen Geschichte bei und beförderten die Intention des Antrags der Bezirksvertretung in den Abend. Und so wurde der Abend als Auftaktveranstaltung verstanden, zukünftige Bürger-Runden und Aufklärungsarbeit in den Ehrenfelder Schulen sollen folgen, damit "wir unsere Geschichte nicht vergessen", versprach Josef Wirges. Eins stellte dieser am Abend des Öfteren klar: "Mit mir gibt es keine Straßenumbenennungen!"

 
 

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